Sonne, Strand, Meer und viele neue Freundschaften
Deutsch-Französische  Jugendfreizeit auf Fehmarn  vom 13.07. bis 27.07.2013

Lang ersehnt –auf deutscher, wie auf französischer Seite: Samstagmorgen, um 5.30 Uhr startet der Bus nach Fehmarn vor dem Pattenser Rathaus. 17 müde aber erwartungsvolle Mädchen aus Pattensen starten mit Ihren Betreuern Anke, Atti und Marcel, in Richtung Hannover Hauptbahnhof, um 13 Französinnen, fünf Franzosen und ihre Betreuer abzuholen.
Nach der Begrüßung und dem Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern aus dem letzten Jahr in Chambon sur Lac gibt es erst mal ein gemeinsames Frühstück.

In der Jugendherberge auf Fehmarn werden erst einmal die Zimmer verteilt. Es gibt nur gemischte Zimmer – deutsch-französisch. Die Jugendlichen wollen sich schließlich kennenlernen, austauschen und verstehen. Das klappt ganz gut auf Deutsch, Französisch, Englisch und manchmal auch mit Händen und Füßen.
Für die zwei Wochen auf Fehmarn haben die Betreuer ein abwechslungsreiches und umfangreiches Programm erarbeitet.
Bei herrlichem Sonnenschein wird Fehmarn mit dem Fahrrad erkundet, es geht hinauf auf den Leuchtturm und ein Besuch im Meereszentrum steht an. Besonders spannend sind die Haie und der Rifftunnel – als ob man auf dem Meeresboden spazieren geht.
Adventure Golf, ein Besuch in Lübeck, Hamburg und sogar Dänemark runden die Freizeit ab. Natürlich hat auch das herrliche Wetter seinen Teil zum Gelingen der Freizeit beigetragen.

Am Samstag, 20.07. reisen die Bürgermeister aus St.Aubin-les-ELbeuf und Pattensen in der Jugendherberge an. Als besonderer Gast ist auch der stellvertretende Bürgermeister von Fehmarn gekommen.
Zu Ehren der Bürgermeister haben sich alle in Schale geworfen. In verschiedenen Gruppen wird gesungen, kleine Texte vorgetragen und ein bisschen Theater gespielt. Auf Französisch und Deutsch haben Jugendlichen auf diese Weise der Delegation einen Überblick über ihre Ausflüge verschafft. Die Insel wird vorgestellt und von der U-Boot Besichtigung und dem Besuch im Aquarium berichtet. Auch die Fahrradtouren und das Strandleben lernen die Gästen auf diese Weise kennen.

Jean-Marie Masson und Günther Griebe zeigten sich begeistert von dem starken Zusammenhalt und der Gemeinschaft, die die Gruppe ausstrahlte.

Beim Abschied am Hannoverschen Hauptbahnhof flossen Tränen. Alle waren sich einig – diese zwei Wochen werden unvergesslich bleiben. Ein weiterer Knoten für das starke Band zwischen unseren beiden Partnerstädten.

Ein besonderer Dank gilt den drei engagierten Betreuern: Anke, Atti und Marcel! Merci beaucoup!